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Wir trauern um Bernhard Kaiser

Bernhard Kaiser war Gründungsvorstandsmitglied des Kolping Bildungswerks Diözesanverband Osnabrück e.V. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz über viele Jahre sind wir ihm sehr dankbar. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Maria.

Josefstag – „Lebenszeichen – Jugend hat Perspektive!“

Kolping Bildungswerk fordert pragmatischen Lösungsansatz für Menschen mit Migrationsgeschichte

Auch der Ukraine-Konflikt steht im Mittelpunkt des Josefstages in der Kolping Werkstatt in Papenburg. Der Fachkräftemangel und der Zuzug von Menschen aus dem Ausland sind für unsere Region eine Herausforderung und sind gleichzeitig eine große Chance für mehr Wachstum und Vielfalt im Emsland. Anlässlich des Josefstages hat das Kolping Bildungswerk in der Kolping Werkstatt in Papenburg zu einem Fachgespräch eingeladen, um mit Vertretern von Politik, Öffentlicher Verwaltung und der Kirche über diese Herausforderungen der Zeit zu diskutieren. Hierbei hat das Kolping Bildungswerk mit den Kolping Werkstätten und dem Jugendmigrationsdienst (JMD) eine besondere Expertise.

Nach Auffassung des Kolping Bildungswerkes leisten das JMD bei der Mitwirkung beim Übergang von Schule zum Beruf und die Werkstätten durch den Förderansatz zur persönlichen Stabilisierung im Rahmen von „Training on the Job“ einen wesentlichen pädagogischen Mehrwert. Die Grundkompetenzen wie Sprache und Erlernen von betrieblichen Abläufen werden in den Werkstätten mit der notwendigen Geduld gefördert. Die Kombination dieser Fachbereiche stellt ein sehr gutes Bindeglied für einen erfolgreichen Berufseinstieg dar.

Stefan Kley, Leiter des Jobcenters Landkreises Emsland, betont die wichtige Netzwerkarbeit und die Betriebsnähe, die geschaffen werden muss, um jungen Menschen einen guten Einstieg in die Ausbildung zu ermöglichen. Dabei kann es sehr hilfreich sein, zunächst eine Grundausbildung anzubieten, mit dem Ziel qualifiziert im Ausbildungsbetrieb zu arbeiten.  Darauf aufbauend kann dann weitergeschaut werden, welche Qualifizierungen und Weiterentwicklungen passend und für den Betrieb sinnvoll sind. Aus seiner Sicht ist der Ausbildungsabbruch ein weiteres großes Problem. Lucia Lammering, Leiterin des Jugendmigratonsdienstes, ergänzt in diesem Zusammenhang die mangelnde Information über den zu erlernenden Ausbildungsberuf. „Dies führt dann zu Frust und anschließendem Ausbildungsabbruch.“

Vor dem Hintergrund des Zuzugs von Frauen und Kindern aus der Ukraine sind sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass die Menschen erstmal ankommen müssen, um dann in Ruhe die Dinge zu regeln. Wichtig ist es, diesen Menschen zunächst einen sicheres Umfeld zu bieten.

Der stellvertretende Bürgermeister Heiner Butke und Pastor Lanvermeyer sehen sich auch in der Verantwortung beim Integrationsprozess mitzuhelfen.

Als Fazit der Veranstaltung fordert das Kolping Bildungswerk die Politik auf, einen Experimentiertopf für pragmatische Maßnahmen, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, bereitzustellen. Eine Ausschreibung und Gutschein-Maßnahmen sind bürokratische Hürden, die aufwendig sind und viel Zeit brauchen. „Am Schluss könne man prüfen, welche Maßnahme die gewünschte Wirkung haben“, so der Geschäftsführer des Kolping Bildungswerkes Hans-Hermann Hunfeld. Bildunterschrift: Von lks: Georg Janku (Kolping Bildungswerk), Lucia Lammering (JMD), Günther Leemhuis, Kolping Werkstätten, Hans-Hermann Hunfeld, Anna Vosskuhl (beide Kolping Bildungswerk), Heiner Butke (Stadt Papenburg) Bernhard Lanvermeyer (Dechant Nord-Emsland)

Ich kann was!

Von links nach rechts:
Fachbereichsleiter Frank Stegemann, Sozialarbeiterin Teresa Kaucke (Gemeinde Salzbergen), Lucia Lammering (Kolping Jugendmigrationsdienst), Michael Bruns (Jugendförderkreis), Bürgermeister Andreas Kaiser (Gemeinde Salzbergen)

In Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Kolping Bildungswerkes DV Osnabrück konnte das von der Telekom Stiftung finanzierte Projekt „Ich kann was!“ erfolgreich umgesetzt werden.

Die Jugendlichen in Salzbergen dürfen sich über einen tolle mediale Ausstattung des Jugendtreffs Tectum freuen.

Vielen Projekten mit Laptop, Kamera und Co. steht nun nichts mehr im Wege.

Sögels SG-BGM Frank Klaß zu Besuch im Kolping Migrationsbüro


von lks. Frank Klaß, Hans-Hermann Hunfeld, Joanna Bucur-Grochocka, Steffie Schuchart, Beata Nagy, Hanna Geers

Sögels Samtgemeindebürgermeister Frank Klaß ging in den Austausch mit den Mitarbeitenden des Kolping Migrationsbüros in Sögel und erkundete die verschiedenen Fachbereiche. Das Kolping Migrationsbüro ist eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Hümmling. Die Samtgemeinde Sögel trägt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses Beratungsangebots bei. Maßgeblich ist daher der Fachbereich Europabüro für ausländische Arbeitnehmende. In Kooperation mit der Samtgemeinde Sögel wurde vor einigen Jahren dieser Bereich ins Leben gerufen. Hintergrund war die mangelnde Integration und fehlende Beratungsmöglichkeit für ausländische Arbeitnehmende.

Bis heute ist das Europabüro zuständig für die Organisation von Sprachkursen, Mitwirkung in sozialräumlichen Arbeitskreisen, Förderung der Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie bieten den Menschen vor Ort Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, Übersetzungshilfen und Beratung bei Alltagsproblemen in den Sprachen ungarisch, rumänisch und polnisch an. Das Angebot wird wertschätzend wahrgenommen und steht für gelingende Integration.

Im Fachbereich der Migrationsberatung des Kolping-Büros liegt der Schwerpunkt im Integrationsprozess. Ziel des Angebots ist es, den Prozess der ankommenden Menschen mit Migrationshintergrund gezielt zu initiieren, zu steuern und zu begleiten. Das Aufgabengebiet umfasst die soziale und psychosoziale Beratung, die Begleitung der einzelnen Integrationsverläufe und die Unterstützung in den Bereichen Sprache, Bildung und Arbeit. Die Migrationsberatung kooperiert mit verschiedenen Partnern und bietet im Zusammenschluss Projekte für Menschen mit Migrationshintergrund im gesamten Raum Hümmling an.

Der Fachbereich Jugendmigrationsdienst der Kolping bietet eine umfangreiche und langfristige Begleitung für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12-27 Jahren an. Die wesentlichen Aufgaben liegen in der Begleitung, Beratung und Unterstützung von Alltags-, Ausbildungs-, und Schulproblemen. Darüber hinaus werden kooperierende Projekte und Gruppenangebote ermöglicht.

Alle drei Fachbereiche arbeiten übergreifend miteinander zusammen und bieten gemeinsame Veranstaltungen an. Frank Klaß war begeistert von der umfangreichen Arbeit, die das Kolping Migrationsbüro seit mehreren Jahren tätigt.

Mitgliedersammlung Des Bildungswerkes

Die Mitgliederversammlung des Kolping Bildungswerkes hat unter den gültigen Coronaschutzvorschriften und eines zusätzlichen freiwilligen Selbsttests stattgefunden. Gerd Gerdes aus Sögel wurde zum achten Mal als Beisitzer des Vorstandes einstimmig wiedergewählt. Im Rahmen des Vorstandsberichtes wurde die besondere Raumsituation in Papenburg dargestellt. Die Stadt Papenburg möchte am Standort der Kolping Werkstätten Papenburg, Hoffskanal 1 – 5, städtebaulich weiterentwickeln. Sie hat im Gegenzug dem Kolping Bildungswerk ein geeignetes Grundstück in zentraler Lage am Bahnhof in Aussicht gestellt, damit sich die Werkstätten dort neu aufstellen können. Die Mitgliederversammlung befürwortet ein solches Bauvorhaben grundsätzlich und beauftragt den Vorstand, die Planungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten voranzutreiben.

Fachwirte haben es geschafft! Herzlichen Glückwunsch!!!

Am 30.11.2021 wurden die 17 Absolvent*innen des Studiengangs „Fachwirt*in Erziehungswesen (KA)“ im Kolping Bildungshaus Salzbergen „Haus am See“ feierlich verabschiedet. Die Veranstaltung fand unter Corona-Bedingungen 2G+ statt. Die Absolventen haben ein starkes Durchhaltevermögen und eine große Motivation bewiesen während der einjährigen, nebenberuflichen Weiterbildung. Der Einsatz hat sich gelohnt und die Absolventen konnten ihr Zeugnis und die Urkunde in Empfang nehmen. „Mit dem Abschluss sind Sie für die Übernahme von Führungsaufgaben nun bestens vorbereitet“, so Akademieleiter Hans-Hermann Hunfeld. Besonders gewürdigt wurden die Leistungen der Prüfungsbesten Laura Temmen, Wietmarschen, mit einer Durchschnittsnote von 1,2 (2. v. lks.)