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Tournee durch die Einrichtungen des Kolping Bildungswerkes

Begleitet von KBW-Geschäftsführer Hans-Hermann Hunfeld und KBW-Vorstandsmitglied Markus Heitmann besuchten heute die Diözesanvorsitzenden Marion Nagel und Dieter Bünker sowie die Diözesansekretäre Stefan Düing und Matthias Sierp den Kolping-Recyclinghof Fürstenau, die Kolpingwerkstätten Papenburg, die Kolping-Werkstatt Wietmarschen und das Kolping-Europabüro in Sögel.

Das Kolping Bildungswerk initiiert zahlreiche Projekte im Emsland, im Raum Osnabrück sowie in der Grafschaft Bentheim mit dem Ziel, sozial benachteiligten Menschen durch Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen wieder eine berufliche Perspektive zu bieten. Im Vordergrund stehen dabei Motivation, Stärkung des Selbstvertrauens und die persönliche Betreuung der an den Projekten beteiligten Personen. Das Kolping Europabüro bietet kostenlose Beratungen für Arbeitsmigranten auf dem Hümmling.

Mitgliederversammlung mit Vorstandsänderung

Nach über 22 Jahren Vorstandsarbeit verlässt Gerd Gerdes den Vorstand. In einer Laudatio des Vorsitzenden Wilfried Ripperda dankt er Gerd Gerdes für die Mitwirkungen bei vielen wichtigen Entscheidungen des Bildungswerkes. Für Gerd war es immer eine Herzensangelegenheit, sich für die Anliegen des Kolping Bildungswerkes und für die Menschen einzusetzen, die es nicht so leicht im Leben haben. Die Nachfolge von Gerd übernimmt mit einstimmiger Wahl Anna Voßkuhl. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand freuen sich, endlich ein weibliches Führungsmitglied im Leitungsgremium zu haben. Anna kommt aus Papenburg und ist als Leiterin einer Kindertagesstätte tätig.

Bildunterschrift: v.lks. Diözesanpräses Reinhard Molitor, Diözesanvorsitzende Marion Nagel, Gerd Gerdes bzw. Anna Voßkuhl, Bildungswerkvorsitzender Wilfried Ripperda, Geschäftsführer Hans-Hermann Hunfeld

Hümmlinger Volksbank fördert Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete

In der Samtgemeinde Werlte stieg die Anzahl der Migrierten durch den Ukrainekrieg stark an. Der Bedarf an Begegnungsmöglichkeiten für Migrant*innen und Ehrenamtlichen soll nun abgedeckt werden durch die Zusammenarbeit der Ehrenamtskoordination der Diakonie, der Kolpingfamilie Werlte, der kath. Kirche, sowie den Migrationsberatungsstellen der Caritas und des Kolping Bildungswerkes. Ein Begegnungskaffee und Ehrenamtstreffen sollen künftig stattfinden.

Die Hümmlinger Volksbank freut sich einen Beitrag zur Förderung der Begegnungsmöglichkeiten leisten zu können und übergab am 22.07.2022 einen Spendencheck in Höhe von 400€ an die Kooperationspartner*innen, welchen diese dankbar entgegennahmen.

Foto v.l.n.r. Pastor Josef Wilken (kath. Kirche), Marina Galster (Caritas), Stefanie Schuchart (Kolping), Anna Zuhof (Diakonie), Reinhard Brockhaus (Hüm. Voklsbank)

Wir sagen Danke, Verena!

von liks. Hans-Hermann Hunfeld, Verena Voss, Lena Müller

Die Kolping Werkstätten Papenburg bedanken sich für die 12jährige Tätigkeit im Rahmen der Schulspeisung an verschiedenen Grundschulen der Stadt Papenburg bei Verena Voss aus Papenburg.

Verena war die Mitarbeiterin der ersten Stunde im Mensabetrieb. Sie hat vertrauensvoll und zuverlässig zum Wohle der Schulkinder bei der Speisezubereitung mitgewirkt. Zuletzt war sie an der Amandusschule tätig.

Wir sagen von Herzen Danke und wünschen ihr nun einen wohlverdienten Ruhestand.

Workshop für die kommunale Heimaufsichten in Niedersachsen

Die erste Gruppe mit den Workshopverantwortlichen Kai Bellmer, Kurt Brundirs (beide Dozenten) und Akademieleiter Hans-Hermann Hunfeld
… die zweite Gruppe zum Workshop im Juni 2022.

Niedersachsenweit kamen die Mitarbeitenden aus den Heimaufsichten der Kommunalverwaltungen zu einem fachlichen Weiterbildungsseminar im Kolping Bildungshaus Salzbergen zusammen.

Die Kolping Akademie des Kolping Bildungswerkes organisierte die Fachtagung mit hochkarätigen Dozenten vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Niedersachsen und zwei Fachreferenten mit langjährigen Erfahrungen in der Praxis des Heimrechts und Pflegemanagements.

Wesentliche Inhalte waren neben dem fachlichen Austausch die Aspekte der Rechtsgrundlagen für die Heimaufsicht und wie die Umsetzung einer Überprüfung zu erfolgen hat. Auch das Qualitätsmanagement, die Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation und der Umgang mit Mängeln in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen waren Inhalte des lehrreichen Workshops. Einen direkten Praxisbezug erhielt die Fortbildung durch die Besichtigung einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft und Tagespflegeeinrichtung

Wir trauern um Bernhard Kaiser

Bernhard Kaiser war Gründungsvorstandsmitglied des Kolping Bildungswerks Diözesanverband Osnabrück e.V. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz über viele Jahre sind wir ihm sehr dankbar. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Maria.

Josefstag – „Lebenszeichen – Jugend hat Perspektive!“

Kolping Bildungswerk fordert pragmatischen Lösungsansatz für Menschen mit Migrationsgeschichte

Auch der Ukraine-Konflikt steht im Mittelpunkt des Josefstages in der Kolping Werkstatt in Papenburg. Der Fachkräftemangel und der Zuzug von Menschen aus dem Ausland sind für unsere Region eine Herausforderung und sind gleichzeitig eine große Chance für mehr Wachstum und Vielfalt im Emsland. Anlässlich des Josefstages hat das Kolping Bildungswerk in der Kolping Werkstatt in Papenburg zu einem Fachgespräch eingeladen, um mit Vertretern von Politik, Öffentlicher Verwaltung und der Kirche über diese Herausforderungen der Zeit zu diskutieren. Hierbei hat das Kolping Bildungswerk mit den Kolping Werkstätten und dem Jugendmigrationsdienst (JMD) eine besondere Expertise.

Nach Auffassung des Kolping Bildungswerkes leisten das JMD bei der Mitwirkung beim Übergang von Schule zum Beruf und die Werkstätten durch den Förderansatz zur persönlichen Stabilisierung im Rahmen von „Training on the Job“ einen wesentlichen pädagogischen Mehrwert. Die Grundkompetenzen wie Sprache und Erlernen von betrieblichen Abläufen werden in den Werkstätten mit der notwendigen Geduld gefördert. Die Kombination dieser Fachbereiche stellt ein sehr gutes Bindeglied für einen erfolgreichen Berufseinstieg dar.

Stefan Kley, Leiter des Jobcenters Landkreises Emsland, betont die wichtige Netzwerkarbeit und die Betriebsnähe, die geschaffen werden muss, um jungen Menschen einen guten Einstieg in die Ausbildung zu ermöglichen. Dabei kann es sehr hilfreich sein, zunächst eine Grundausbildung anzubieten, mit dem Ziel qualifiziert im Ausbildungsbetrieb zu arbeiten.  Darauf aufbauend kann dann weitergeschaut werden, welche Qualifizierungen und Weiterentwicklungen passend und für den Betrieb sinnvoll sind. Aus seiner Sicht ist der Ausbildungsabbruch ein weiteres großes Problem. Lucia Lammering, Leiterin des Jugendmigratonsdienstes, ergänzt in diesem Zusammenhang die mangelnde Information über den zu erlernenden Ausbildungsberuf. „Dies führt dann zu Frust und anschließendem Ausbildungsabbruch.“

Vor dem Hintergrund des Zuzugs von Frauen und Kindern aus der Ukraine sind sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass die Menschen erstmal ankommen müssen, um dann in Ruhe die Dinge zu regeln. Wichtig ist es, diesen Menschen zunächst einen sicheres Umfeld zu bieten.

Der stellvertretende Bürgermeister Heiner Butke und Pastor Lanvermeyer sehen sich auch in der Verantwortung beim Integrationsprozess mitzuhelfen.

Als Fazit der Veranstaltung fordert das Kolping Bildungswerk die Politik auf, einen Experimentiertopf für pragmatische Maßnahmen, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, bereitzustellen. Eine Ausschreibung und Gutschein-Maßnahmen sind bürokratische Hürden, die aufwendig sind und viel Zeit brauchen. „Am Schluss könne man prüfen, welche Maßnahme die gewünschte Wirkung haben“, so der Geschäftsführer des Kolping Bildungswerkes Hans-Hermann Hunfeld. Bildunterschrift: Von lks: Georg Janku (Kolping Bildungswerk), Lucia Lammering (JMD), Günther Leemhuis, Kolping Werkstätten, Hans-Hermann Hunfeld, Anna Vosskuhl (beide Kolping Bildungswerk), Heiner Butke (Stadt Papenburg) Bernhard Lanvermeyer (Dechant Nord-Emsland)

Ich kann was!

Von links nach rechts:
Fachbereichsleiter Frank Stegemann, Sozialarbeiterin Teresa Kaucke (Gemeinde Salzbergen), Lucia Lammering (Kolping Jugendmigrationsdienst), Michael Bruns (Jugendförderkreis), Bürgermeister Andreas Kaiser (Gemeinde Salzbergen)

In Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Kolping Bildungswerkes DV Osnabrück konnte das von der Telekom Stiftung finanzierte Projekt „Ich kann was!“ erfolgreich umgesetzt werden.

Die Jugendlichen in Salzbergen dürfen sich über einen tolle mediale Ausstattung des Jugendtreffs Tectum freuen.

Vielen Projekten mit Laptop, Kamera und Co. steht nun nichts mehr im Wege.