Das SP!EL ist aus!

 

 

 

 

 

Zu einem Abschlussgespräch trafen sich die Akteuere des SPIEL-Projektes in der emsländischen Kreisverwaltung. Das Projekt endete am 31.12.2017. Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern und unseren Mitarbeitern Ina Budzynski und Ralf Uchtmann für die erfolgreiche Projektumsatzung.  Das Fazit können Sie gerne für sich nutzen. Es dient als „Blaupause“ für die Projektentwicklung in der kommunalen Jugendpflege.

Hier sind die Dokumente zum Download:

Projekt-Fazit für das nördliche Emsland als Download

Projekt-Fazit für das südliche Emsland als Download

Geschafft!!!

Zufriedene Gesichter konnte man bei der Urkunden- und Zeugnisübergabe bei  den Absolventen des Fernstudienganges „Praktischer Betriebswirt der Kolping Akademie“ sehen. Nach 18 Monaten haben die Absolventen ihr Ziel erreicht. In einer kleinen Feierstunde wurde eine Rückschau gehalten. Den Weg zur Kolping Akademie haben die ehemaligen Prüfungskandidaten über das Internet gefunden. Das Angebot des Kolping Bildungswerks

war insoweit interessant, weil man weniger Präsenzunterrichtsphasen hat. Trotzdem fühlten sich die Teilnehmer gut durch die Kolping Akademie – Dozenten betreut, um die bundeseinheitliche Prüfung mit gutem Ergebnis erfolgreich zu bestehen. Die Absolventen sind sich einig: Die klassische Betriebswirtschaftslehre als Erwerbstätige in der betrieblichen Praxis zu betrachten, erhöht den Lerneffekt. Vor allem als Unternehmensmitarbeiter die Denkweise des Controlling und der Geschäftsleitung zu verstehen, beeinflusst das eigene Handeln und das betriebliche Verständnis. „Man bekommt von heute auf morgen eine neue Aufgabe und man hat das Gefühl – es nicht hinzubekommen. Durch diese Zusatzausbildung fühlt man sich in den kaufmännischen Dingen deutlich sicherer“ so ein Absolvent des Studiengangs.

Mitgliederversammlung des Kolping Bildungswerks tagte im Bildungshaus in Salzbergen

In der turnusgemäßen Mitgliederversammlung des Kolping Bildungswerkes wurden die vakanten Vorstandsmitglieder Markus Kleinkauertz aus Bohmte (stellvertretender Vorsitzender) sowie die Beisitzer Georg Janku (Osnabrück) und Reinhold Hilbers (Wietmarschen-Lohne) wieder für 3 Jahre bestätigt. Zur Lage des Vereins berichtete der Geschäftsführer Hans-Hermann Hunfeld. Im Bericht des Vorstandes ging Wilfried Ripperda auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins ein. Die Kolping Akademie bietet zeitgemäße Fortbildungsangebote für Erwerbstätige, um die persönlichen Perspektiven zu verbessern. Die Werkstätten qualifizieren arbeitslose Menschen für den Arbeitsmarkt. Im Bereich der sozialen Arbeit ist der Verein in der Migrationsarbeit und in der Jugendpflege ein hervorragender Partner für die Kommunen. Die stabile Wirtschaftslage des Vereins wurde von einer grafschafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bescheinigt.

Mitglieder, Vorstand und Geschäfsführer
Geschäftsfühurng & Vorstand von lks: Hans-Hermann Hunfeld, Reinhold Hilbers, Georg Janku, Markus Kleinkauertz, Gerd Gerdes, Wilhelm Papenbrock, Wilfried Ripperda

Erfahrungsaustausch

Zum Erfahrungsaustausch kam der Vorstand, Volker Brüggenjürgen, vom Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. nach Sögel, um sich Vorort über das Kolping Europabüro zu informieren. Er war beeindruckt vom „Sögler Weg“ und der Kooperation mit der Samtgemeinde Sögel. Eine solche Kooperation wünschte sich Volker Brüggenjürgen auch in der Region Rheda Wiedenbrück.

v. lks, Hans-Hermann Hunfeld, Joanna Bucur, Volker Brüggenjürgen

Wir begrüßen unsere neue Mitarbeiterin Theresa Mösker als neue Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Salzbergen & Holsten-Bexten

Foto (v.l.): Andrè Steinforth (Schulleiter Grundschule Salzbergen), Inga Meyer (Schulleiterin Grundschule Holsten-Bexten), Eva-Maria Langhans (Kolping-Bildungswerk), Theresa Mösker, Daniela Nathaus, Klaus Hemme (Leiter Bürgerservice Gemeinde Salzbergen), Andreas Kaiser (Bürgermeister)

Die 24jährige Absolventin des Studiums der Sozialen Arbeit ist in Spelle aufgewachsen und wohnt in Rheine. Zunächst möchte sich Theresa Mösker einen gründlichen Überblick über Angebote und Bedürfnisse an den Schulen verschaffen, um so ein optimales und unterstützendes Angebot für und mit den Beteiligten zu entwickeln. Auf diese Aufgaben und Herausforderungen freut sich die Schulsozialarbeiterin sehr.

Schulsoziarbeit ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Schulalltags geworden. Durch ein spezielles Förderprogramm des Landkreises und dem Mitteleinsatz der Gemeinde profitieren die Grundschulen seit 2012 von einem entsprechenden Angebot.

Bis August des Jahres war  Daniela Nathaus bei uns als Grundschulsozialarbeiterin angestellt. Sie hat sich dann für ein weiterführendes Studium entschieden. Frau Nathaus bleibt aber der Grundschule Salzbergen weiterhin erhalten. Sie wird neben ihrem Studium „Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe“ als pädagogische Mitarbeiterin wöchentlich für 6 Stunden durch die Schule eingesetzt.

Stippvisite beim Kolping Betrieb

CDU-Fraktionsvorsitzender SG-Rat Fürstenau Friedhelm Spree CDU SG-Rat Fürstenau Johannes Selker Bürgermeister der Stadt Fürstenau, Herbert Ganz Betriebsleiter Kolping Werkstatt Freddy Schulte Vorsitzender Kolping Bildungswerk Wilfried Ripperda MdL Christian Calderone Stellv. Vorsitzender Kolping Bildungswerk Markus Kleinkauertz Vorstandsmitglied Kolping Bildungswerk Georg Janku Kreisvorsitzender JU Osnabrück-Land Frederik Gohmann

MdL Christian Calderone und Vertreter der regionalen CDU unternahmen eine Stippvisite  in der Kolping Werkstatt in Fürstenau. Interessiert zeigte sich der Landtagsabgeordnete, der auch Kreistagsabgeordneter im Osnabrücker Kreistag ist, über die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Kreisverwaltung Osnabrück. Die Vorstandsmitglieder des Kolping Bildungswerkes Wilfried Ripperda und Markus Kleinkauertz erläuterten die sehr gute Zusammenarbeit im Integrationsbereich mit dem Fallmanagement des Jobcenters. Leider seien die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbesserungsbedürftig stellen die Vorstandsmitglieder fest. So seien die Laufzeiten der Eingliederungsmaßnahmen wie z.B. Arbeitsgelegenheiten oder „1-Euro-Jobs“ zu kurz. Weiterhin wäre es sinnvoller, wenn das Entgelt für die geleistete Arbeit von Einrichtungen ausgezahlt wird- wie das z.B. bei den Maßnahmen „Arbeit statt Sozialhilfe“ organisiert war. Dadurch entstände eine Arbeitgeber- Arbeitnehmer-Beziehung – so wie es auf dem ersten Arbeitsmarkt üblich ist. „Ein solches Verhältnis dient dem Integrationsprozess.“ stellt Betriebsleiter Freddy Schulte fest. Kolpingvertreter sprachen sich für einen regulierten „Zweiten Arbeitsmarkt“ aus. – „Es ist absolutes Wunschdenken zu glauben, dass man die bundesweit rd. 700.000 langzeitarbeitslosen Menschen – so wie die Stadt Frankfurt / Main  Einwohner hat –in den regulären Arbeitsmarkt vermitteln kann.“ Die kommunalen CDU – Vertreter teilten diese Auffassung: „Gerade in der kommunalen Grünpflege oder in der Hilfe für Senioren, um in den eigenen Vier-Wänden wohnen zu bleiben, gibt es für den „Zweiten Arbeitsmarkt“ eine Menge Aufgaben. Alle Anwesenden stellten fest, dass der geregelte Arbeitsalltag gerade für Familien ein wichtiger Baustein für ein geordnetes Leben ist.

Dipl.-Päd. Dipl.-Theol. Dr. Christoph Hutter sprach über das Thema „Trauma bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen

interaktive Übung zur Veranschaulichung

Im Kolping Bildungshaus Salzbergen fand ein Fachtag zum Thema Trauma mit dem Leiter des Psychologischen Beratungszentrums für Eltern, Kinder und Jugendliche; Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Lingen (Ems), Dipl.-Päd. Dipl.-Theol. Dr. Christoph Hutter, statt. Initiator war das Kolping Bildungswerk, das im Emsland und der Grafschaft Bentheim als freier Träger der Jugendhilfe sowie in der Beratung von Geflüchteten tätig ist. Insgesamt nahmen 18 pädagogische Fachkräfte aus den Salzbergener Grundschulen und Kindertagesstätten sowie der Sozialarbeit an der Veranstaltung teil, weil sie im Alltag mit traumatisierten Menschen zu tun haben. Auf anschauliche und auch interaktive Art und Weise vermittelte Dr. Hutter Grundlagen zum Thema Traumatisierung und Umgang mit Betroffenen. Gravierend sind Traumatisierungen vor allem deshalb, weil sie sich nicht nur auf die Körperfunktionen und die Psyche eines Menschen auswirken. Auch Verhaltensauffälligkeiten können Auslöser einer Traumatisierung sein. Von außen wird nicht immer erkannt, dass eine Traumatisierung vorliegt.Der promovierte Theologe und Pädagoge erklärte die Traumatisierung bei einem Menschen wie folgt:  „Bei Gefahr versucht der Mensch zu überleben, indem er entweder kämpft, oder wenn das nicht geht, der Situation entflieht. Ist in einer speziellen Situation weder Kampf noch Flucht möglich, hat das Gehirn ein Funktionsproblem. Es „schaltet“ sich kurzzeitig „ab“, wodurch der Mensch erstarrt. Der Betroffene ist in dieser Situation jedoch nicht bewusstlos, da alle vorhandenen Sinne auf Empfang gestellt und der Mensch deshalb weiterhin alle sich abspielenden Details mitbekommt. Die Erlebnisse werden jedoch fragmentiert, d.h. nicht zusammenhängend sowie ohne Verknüpfung zum Sprachzentrum im Gehirn abgelegt. Aus diesem Grund stecken die Eindrücke fest, das Erlebte kann nicht vom Gehirn verarbeitet werden, wie es bei normalen Erinnerungen der Fall sei.“

Sollten Erzieher oder Pädagogen den Eindruck haben, dass sie es mit einem traumatisierten Menschen zu tun haben, sollten sie den betroffenen Menschen zu einem speziell ausgebildeten Traumatherapeuten vermitteln. Für die pädagogischen Fachkräfte ist es nach Ansicht von Dr. Hutter wichtig, nicht aus Eigeninitiative über das mögliche Trauma zu sprechen, sondern den Fokus auf die Stärken und Perspektiven des Betroffenen zu richten. Im Rahmen einer kleinen Übung sollte das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Sozialverhalten verdeutlicht werden.