Stippvisite beim Kolping Betrieb

CDU-Fraktionsvorsitzender SG-Rat Fürstenau Friedhelm Spree CDU SG-Rat Fürstenau Johannes Selker Bürgermeister der Stadt Fürstenau, Herbert Ganz Betriebsleiter Kolping Werkstatt Freddy Schulte Vorsitzender Kolping Bildungswerk Wilfried Ripperda MdL Christian Calderone Stellv. Vorsitzender Kolping Bildungswerk Markus Kleinkauertz Vorstandsmitglied Kolping Bildungswerk Georg Janku Kreisvorsitzender JU Osnabrück-Land Frederik Gohmann

MdL Christian Calderone und Vertreter der regionalen CDU unternahmen eine Stippvisite  in der Kolping Werkstatt in Fürstenau. Interessiert zeigte sich der Landtagsabgeordnete, der auch Kreistagsabgeordneter im Osnabrücker Kreistag ist, über die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Kreisverwaltung Osnabrück. Die Vorstandsmitglieder des Kolping Bildungswerkes Wilfried Ripperda und Markus Kleinkauertz erläuterten die sehr gute Zusammenarbeit im Integrationsbereich mit dem Fallmanagement des Jobcenters. Leider seien die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbesserungsbedürftig stellen die Vorstandsmitglieder fest. So seien die Laufzeiten der Eingliederungsmaßnahmen wie z.B. Arbeitsgelegenheiten oder „1-Euro-Jobs“ zu kurz. Weiterhin wäre es sinnvoller, wenn das Entgelt für die geleistete Arbeit von Einrichtungen ausgezahlt wird- wie das z.B. bei den Maßnahmen „Arbeit statt Sozialhilfe“ organisiert war. Dadurch entstände eine Arbeitgeber- Arbeitnehmer-Beziehung – so wie es auf dem ersten Arbeitsmarkt üblich ist. „Ein solches Verhältnis dient dem Integrationsprozess.“ stellt Betriebsleiter Freddy Schulte fest. Kolpingvertreter sprachen sich für einen regulierten „Zweiten Arbeitsmarkt“ aus. – „Es ist absolutes Wunschdenken zu glauben, dass man die bundesweit rd. 700.000 langzeitarbeitslosen Menschen – so wie die Stadt Frankfurt / Main  Einwohner hat –in den regulären Arbeitsmarkt vermitteln kann.“ Die kommunalen CDU – Vertreter teilten diese Auffassung: „Gerade in der kommunalen Grünpflege oder in der Hilfe für Senioren, um in den eigenen Vier-Wänden wohnen zu bleiben, gibt es für den „Zweiten Arbeitsmarkt“ eine Menge Aufgaben. Alle Anwesenden stellten fest, dass der geregelte Arbeitsalltag gerade für Familien ein wichtiger Baustein für ein geordnetes Leben ist.