Frohe Weihnachten! – Beispiel für schnelle und unbürokratische Hilfe

Holger Hacker, Zeinab Omar, Erika Bork, Ahmad Omar, Jürgen Lunkewitz

Die Nachbarschaft von Frau Anke Bochnig in der Kurt-Schumacher-Straße aus Belm suchte für die geflüchtete sudanesische Familie Omar einen Wäschetrockner. Über die Homepage des Kolping Bildungswerkes  konnte schnelle Hilfe gefunden werden. Die Kolping Werkstatt in Fürstenau lieferte über die Gebrauchtkleider-Einsammlungstour einen Wäschetrockner für die fünfköpfige Familie. In der nächsten Zeit wird das vierte Kind erwartet, schrieb Anke Boching in der E-Mail-Anfrage an das Bildungswerk. „Die Familie erfährt auch sonst Rückhalt aus der Belmer Nachbarschaft“, so berichtet Jürgen Lunkewitz aus der Kurt-Schumacher-Straße. „Wir organisieren die Kinderbetreuung während die Eltern zum Sprachunterricht gehen“, sagte Erika Bork.  Das Ratsmitglied Lunkewitz erwähnte in diesem Zusammenhang auch, dass z.B. die Möbel in der Küche durch einen Nachbarn, der von Beruf Tischler ist,  passend gemacht werden. „Ein Beispiel für gelebte Solidarität im Mikrokosmos“, so Lunkewitz. Auch Holger Hacker von der Kolping Werkstatt aus Fürstenau zeigte sich hoch erfreut über die Übergabe-Aktion: „Es macht Spaß bei so einem Unternehmen zu arbeiten!“

Zu Gast im Kolping Europabüro

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Raluca Gheorghe und Piotr Mazurek vom DGB-Projekt „Faire Mobilität –  Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv“ lieferten ein interessantes und spannendes Fachgespräch zum Thema „Arbeitsbedingungen“. Insgesamt waren 15 interessierte Werkvertragsarbeitnehmer aus Polen, Ungarn und Rumänien anwesend. Unsere Mitarbeiterinnen Johanna Bucur – Grochocka und Beata Nagy übersetzen simultan in die jeweilige Muttersprache. Für Februar 2017  ist eine erneute Veranstaltung geplant.